Chronik der Kirmesgemeinde      (Stand 03/2013)

 

„Zöllnersgasse“

 

 

Die Kirmes bzw. Kirchweihfeste wurden bereits schon im 14. und 15.Jahrhundert in Mühlhausen gefeiert.

 

Kirchweihfeste wurden von den 7 Kirchengemeinden, die in Mühlhausen dieses Fest feierten, auf bestimmte Kalendertage festgelegt, ohne Rücksicht auf die Wochentage. So kam es vor, dass die halbe Woche nicht gearbeitet wurde. Von der Bevölkerung wurde dies in der damaligen Zeit als angenehm empfunden, weil es ja  noch keinen Urlaub gab. Diese Kirchweihfeste waren mit Märkten verbunden, die von Theatergruppen, Minnesängern und Gauklern umrahmt wurden.

 

Die Bevölkerung von Mühlhausen war von dieser Art Märkten begeistert, denn es wurde allerhand feilgeboten.

 

Durch die im 19. Jahrhundert einsetzende Industrialisierung, bei der aus Handwerksstätten Industriebetriebe hervorgingen, führte dazu, dass  es den Besitzern ein Dorn im Auge war, wenn solche Volksfeste an Wochentagen gefeiert wurden.

 

Daraus ergab sich 1875 ein Schreiben des königlichen Landrates, wonach die einzelnen Kirchweihfeste an einem gemeinsamen Tag stattfinden  sollten. Für die Stadt Mühlhausen wurde schließlich mit dem Stadtverordnetenbeschluss von 1877 ein einheitliches Kirchweihfest, ab dieser Zeit als Kirmes bezeichnet, festgelegt.

 

Die Festlichkeiten wurden dann am 2. Sonntag im September und erst später an einem 3.Sonntag, die so genannte kleine Kirmes, gefeiert.

 

Nun mussten auch die Märkte verlegt werden.

 

Nach Verhandlungen mit dem Magistrat und der hier in Mühlhausen stationierten Ulanenabteilung  wurde der kleine Blobach als Festplatz ausgewählt.

 

Durch Aufstellen von Karussells erwies er sich bereits noch im 19.Jahrhundert als zu klein und der große Blobach  wurde mit einbezogen.

 

 

 

 

Es existierten 114 Kirmesgemeinden in Mühlhausen und es wurden auch  114 Kirmesbäume aufgestellt.

Die Kirmesbäume wurden zu der damaligen Zeit aus dem Gebiet des  Mühlhäuser Stadtwaldes, der sich bis nach Eigenrieden erstreckt, geholt. Sie mussten selbst geschlagen und transportiert werden, was meistens 1 Woche vor Beginn der Kirmes, an einem Sonnabendnachmittag oder Sonntag, geschah. Das Holen der Kirmesbäume zählte mit zu den schönsten Begebenheiten der Kirmes. Die 8-9 Kirmesburschen, die für das Holen des Kirmesbaumes verantwortlich waren, zogen mit 2 Handwagen und einem kleinen Fass  Bier in Richtung Eigenrieden. Gemeinsam mit dem Förster wurde ein Baum ausgewählt. Wenn der Förster mehr als 0,50 Goldmark verlangte, wurde so lange gehandelt, bis der Preis nicht mehr über diesem Betrag lag. Dann wurde der ausgewählte Baum gefällt, gebunden und auf die Handwagen geladen.

 

 

 

 

1883

Im Jahre 1883 wurde die Kirmesgemeinde Zöllnersgasse  ins Leben gerufen, nach dem sich schon vor allem in den Vorstädten außerhalb der  Stadtmauer Kirmesgemeinden etabliert hatten. Zu  den Gründern der Kirmesgemeinde Zöllnersgasse zählten folgende Familien:

 

 

Haus1                  

Haus2                                          

Haus3                                           

Haus4                  

Haus5                  

Haus 6

Grundstück 7      

Grundstück 7b     

Haus8                  

Haus9                  

Haus10                 

Haus11                

Familie Raßloff

Familie Görbing/ Familie Stein

Familie Schmidt/ Familie Tenner

Familie Tuschke/ Familie Seidenfaden

Familie Pfaff

Familie Schwertfeger

Gerberei

eine Scheune

Familie Werner

Familie Kogel

Familie Stier

Familie Franke

 

 

 

 

 

 

Insgesamt zählte die junge Kirmesgemeinde 26 Erwachsene und 34 Kinder. Da allgemein keine feste Unterkunft für die Kirmes vorhanden war, wurde nur auf der Straße gefeiert

 

 

 

 

1888

Zu dieser Zeit besaß die junge Kirmesgemeinde keine Fahne. 1888 wurde von den Frauen eine eigene Fahne gestiftet und vom Malermeister Cramer, wohnhaft hinter der Divi-Blasii-Kirche, gemalt.

Im gleichen Jahr entstand ein Trommlerzug mit einem Tambour und 4 Trommlern.

 

 

Wie zur Kirmes heute noch üblich, wurde auch in der damaligen Zeit für alle Kinder der Kirmesgemeinde ein Hahnenschlag durchgeführt. Das Geld dafür erbrachten die Kinder durch Straßensammlungen  selbst. Auf  der Sammelliste stand als erstes der folgende Spruch:

 

Die Kirmes steht nun vor der Tür

um eine kleine Gabe bitten wir.

sei es Kupfer- oder Silbergeld,

ein jeder gibt, was ihm gefällt.

 

So wurde für den Hahnenschlag  zwischen 25 und 30  Mark gesammelt.

Ebenfalls gehörte das Einstudieren von Kirmestänzen zur langen Vorbreitung auf die Kirmes.

Auch  wurden ab Ostern in den  Familien ausgeblasene Eier bunt bemalt, um sie dann zum Schmücken des Baumes und der Straßen zu verwenden.

Am Nachmittag des Kirmessonnabends wurde der Baum aufgestellt und mit dem vorbereiteten Schmuck gestaltet. Abends trafen sich die Erwachsenen unterm Kirmesbaum und tranken ihren Katzenkopf (ein Fässchen Bier) bei Tanz und Ziehharmonikamusik. Wenn es das Wetter erlaubte, zog sich das lustige Treiben bis Mitternacht hin. Bei Regen wurde in den großen Hausfluren gefeiert. Am Sonntag früh, Punkt 6.oo Uhr, erfolgte das Wecken  durch  den Trommlerzug. Hieran schloss sich  ab 10.oo Uhr ein Marsch der Kinder aller Kirmesgemeinden durch die Stadt - hauptsächlich über den Steinweg, in welche Richtung war egal-  an. Die Kinder trugen dabei schöne Märchenkostüme, die von den Eltern im Verlaufe des Jahres selbst angefertigt wurden.

Nach dem Kirmesbraten begann gegen 14.00 Uhr der Hahnenschlag mit Kinderbelustigung, Tauziehen, Sackhüpfen und Eierlaufen. Hier trugen die Kinder auch ihre einstudierten Kirmestänze vor und sangen Kirmeslieder. Gegen 16.00 Uhr war gemütliches Kaffeetrinken unterm Kirmesbaum mit dem traditionellen Mühlhäuser Zwetschenkuchen.

Bis zum Beginn des Fackelzuges war fröhliches Treiben unterm Kirmesbaum, was nach dem Fackelzug bei Katzenkopf und mehreren Flaschen Schnaps fortgesetzt wurde.

Die zentrale Volksbelustigung auf dem Blobach wurde meistens erst am Montagnachmittag besucht.

 

 

 

 

1911/

1912

Von 1911 bis 1912 baute man eine Scheune zum Wohnhaus Zöllnersgasse 7b   um, wo neun Familien untergebracht wurden. Die Kirmesgemeinde vergrößerte sich so auf 30 Erwachsene und 42 Kinder. Im Jahre 1913 wurden die Wohnhäuser Zöllnersgasse 5 und 6 abgebrochen, auf diesen Grundstücken errichtete die Wollwarenfabrik Aulepp einen Fabrikneubau.

Der beschriebene Ablauf der Kirmes veränderte  sich bis 1913 nicht.

 

 

 

 

1914-

1918

Infolge des 1. Weltkrieges fanden von 1914 bis 1918 keine Kirmesfeiern statt.

 

 

 

 

1919

Im Jahre 1919 wurden von den verschiedenen Kirmesgemeinden der Stadt die Kirmesfeiern wieder aufgenommen.

 

 

 

 

1920

Die Kirmesgemeinde Zöllnersgasse feierte erst im Jahre 1920  die erste Nachkriegskirmes.

 

 

 

 

In den Nachkriegsjahren des 1. Weltkrieges bildete sich folgender Mitgliederstamm der Kirmesgemeinde:

Kapelle um 1924

 

 

 

 

 

 

Erwachsene

Kinder

 

Haus 1

Frau Raßloff

keine

 

Haus 2

Fam. Görbing

Fam. Müller

Keine

5

 

Haus 3

Fam. Schmidt

Fam. Henning

Keine

5

 

Haus 4

Frau Tuschke

Fam. Mülverstedt

Keine

6

 

Haus 7

Fam. Würfel

2

 

Haus 7b

9 Familien

36

 

Haus 8

Frau Werner

5

 

Haus 9

Fam. Fehrmann

11

 

Haus 10

Fam. Stier

5

 

Haus 11

Fam. Franke

keine

 

Gesamt:

45 Erwachsene

75 Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trommlerzug

um 1930 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kirmesgemeinde um 1933

 

 

 

 

 

 

 

1936

Mit diesen Mitgliedern wurde bis 1936 die Kirmes in der Kirmesgemeinde Zöllnersgasse gefeiert. Zur gleichen Zeit wurde ein Trommlerzug neu aufgebaut, unter der Anleitung der Herren  Paul Fehrmann, Fritz Fehrmann, Paul Mülverstedt und Justel Lieberknecht.

Der Trommlerzug bestand fast immer aus 1 Tambour, 12-14 Trommlern und einem Triangelspieler.

 

 

In der Stadt gab es  noch keinen einheitlich organisierter Kirmesumzug, aber traditionsgemäß zog jede Kirmesgemeinde der Stadt zwischen 10 und 12 Uhr mit ihrem eigenen Umzugsbild  über den Steinweg. Die Erwachsenen nahmen an diesen Umzügen nicht teil. Das gleiche trifft auch für den Fackelumzug  am Abend zu. Dieser begann am inneren Frauentor und führte über den Steinweg, die Stätte und An der Burg zum alten Kriegerdenkmal von 1870/71. Von dort erfolgte der Abmarsch in die einzelnen Gemeinden.

In den Strassen bzw. Gassen der Kirmesgemeinden wurde die Kirmesfeier mit Bier, Schnaps und zünftigen Kirmesliedern von den Erwachsenen fortgesetzt. Es kam auch vor, dass es an manchen Tagen regnete. In diesem Fall wurden Zeltplanen von Haus zu Haus gespannt und - wenn es zu kalt darunter wurde -  Kanonenöfen aufgestellt, die in Verbindung mit Schnaps und Bier für die Betriebstemperatur sorgten.

Nicht zu vergessen ist, dass die Nachmittage, wie im II. Kapitel erwähnt, den Kindern mit Kirmeskreisen, Hahnenschlag und Spielen gewidmet waren.

Der traditionelle Kaffeenachmittag mit „ Mühlhäuser Zwetschenkuchen “ durfte natürlich nicht fehlen.

 

 

Es gab auch Jahre, wo infolge von Streitigkeiten das Haus 7b eine eigene Kirmesfeier veranstaltete. Da standen in dem kleinen Gässchen auf einem Abstand von 20 m zwei Kirmesbäume.

 

 

 

 

 

So verlief die Zeit bis zum Ausbruch des II. Weltkrieges.

 

 

 

 

1933-

1938

Obwohl von 1933 bis 1938 durch die Hitlerjugend versucht wurde, die Kirmesfeierlichkeiten an sich zu reißen, blieben die Kirmesgemeinden ihrer Tradition treu. Auf Grund des erhöhten  Verkehrsaufkommens wurde in dieser Zeit erstmals das Aufstellen von Kirmesbäumen  in einzelnen größeren Straßen verwehrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirmesgemeinde um 1938

 

 

 

 

 

1939-

1945

Auch die Arbeit der Kirmesgemeinde während des II. Weltkrieges ruhte nicht ganz, es hatte sich eine Art  Sparverein daraus entwickelt (die Initiative wurde vom  Erich Würfel ins Leben gerufen und bis 1952 fortgeführt). Jedes Mitglied konnte einen Betrag zu jeder Zeit einzahlen, welcher im September wieder an die Mitglieder ausgezahlt wurde, um die Einkellerung von Kartoffeln und Kohlen zu finanzieren.

 

 

 

 

1946

Ab 1946 wurde auch wieder die Kirmes -  mit noch verbleibendem Stamm -  gefeiert, denn die Häuser 7b und Haus 8 waren im Frühjahr 1945 bei einem Bombenangriff zerstört worden. Seit dieser Zeit wurden auch Kirmesumzüge von den Kindern  der Kirmesgemeinde gestaltet.

 

 

 

 

1952

Besonders hervorzuheben ist das Jahr 1952, in dem durch die Kirmesgemeinde das Bild „Hainleiterennen“ ausgestaltet wurde.

 

 

 

 

1953-

1957

In den darauf folgenden Jahren bis 1957 nahm zwar die Kirmesgemeinde am Kirmesumzug teil, aber man gestaltete kein Bild, das unter einem bestimmten Motto stand.

Die Kirmesfeiern fanden in dieser Zeit in den behelfsmäßig hergerichteten Gebäuderesten der Häuser 7b und 8 statt.

 

 

 

 

1957

Schon während der Kirmesfeierlichkeiten 1957 wurde den Mitgliedern der Vorschlag unterbreitet, die Kirmesgemeinde wieder nach traditionellen Gesichtspunkten aufzubauen. So fand im Oktober 1957 in der Gaststätte „Hippius“ am Untermarkt eine Mitgliederversammlung statt, an der 45  Kirmesfreunde teilnahmen. In dieser Versammlung wurde ein Vorstand von sieben Personen gewählt, des weiteren wurde der Beitrag auf 0,50 Mark pro Monat festgelegt. Im Statut wurde weiter vereinbart, dass monatlich eine Mitgliederversammlung stattfindet, die vom Vorstand vorzubereiten ist.

 

 

Der erste Vorstand bestand aus folgenden Kirmesfreunden:

 

 

 

 

 

1. Vorsitzender und Bürgermeister:

Trautwein

 

 

2. Vorsitzender und Kassierer:

Mülverstedt

 

 

Schriftführer:

Würfel

 

 

Sachverwalter:

Töpfer

 

 

Beisitzer:

Schröter

 

 

 

Rinneberg

 

 

 

Rinneberg

 

 

 

 

 

 

In dieser Versammlung wurden Walter Mülverstedt als Hauptübungsleiter und der  Günter Würfel als Stabführer beauftragt, wieder einen Trommlerzug auszubilden. Dieser sollte aus 12-15 Trommlern, einer großen Trommel und einem Triangelspieler bestehen.

 

 

 

 

1958

In Vorbereitung der Kirmes 1958 wurde eine Tanzmöglichkeit geschaffen und eine komplette Bestuhlung für das Festzelt gekauft, um das Niveau der Kirmesfeiern anzuheben.

Mit der Ausbildung des Trommlerzuges wurde im März 1958 begonnen. Dank der großen Einsatzfreude der Übenden hatte der Trommlerzug am 1.Mai seinen ersten Auftritt. Die Übungsstunden fanden damals zweimal wöchentlich auf dem Hof des Übungsleiters Walter Mülverstedt in der Zöllnersgasse statt. In den Übungsstunden wurde damals auf Holzbrettchen getrommelt, um Trommelfelle zu sparen.

In diesem Jahr  wurde 8 Tage vor Beginn der Kirmes ein Festzelt aus Barackenteilen aufgebaut und am Sonntag nach der „Kleinen Kirmes“ wieder abgebaut. In den folgenden Jahren wurde der Abbau des Kirmeszeltes zum beliebtesten Ereignis der Kirmes.

 

Der sonstige Ablauf der Kirmeswoche erfolgte nach alten Traditionen. Zum Umzug 1958 wurde die Idee des Vorstandes, ein Zollhaus zu bauen, verwirklicht. Dieses altertümliche Bild wurde von der Bevölkerung mit Begeisterung aufgenommen.

 

 

 

 

1959

Die Mitglieder der Kirmesgemeinde „Zöllnersgasse“ gaben sich in den nachfolgenden Jahren große Mühe bei der Gestaltung eines Kirmesbildes. So stand 1959 das Bild unter dem Motto „die letzte Bachfege“. Es wurde gezeigt,  was sich innerhalb eines Jahres so alles in der Schwemmnotte angesammelt hatte.

 

 

 

 

1960

Im Jahre 1960 unternahmen die Kirmesgemeinde eine Schiffsreise auf der „Molhusia“.

Dazu wurde ein F8-Pritschen-wagen zu einem 4 m langen und 1,70 m breiten Schiff umgebaut.

Auf diesem befanden sich ein Kapitän, eine Stewardess und die Kinder der Kirmesgemeinde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Jüngste und der älteste Spielmann 1960

Walter  Mülverstedt V

und Jürgen Würfel

 

 

 

 

1961

Im darauf folgenden Jahr wurden die Handwerksbetriebe, die an der Schwemmnotte gelegen hatten oder sich noch dort befanden  thematisiert. So wurde unter dem Motto

„Von allem das Letzte“ marschierten

- Die letzten Zöllner

- Die letzten Gerber

- Die letzte  Bachfege

- Der letzte Fang in der Schwemmnotte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielmannszug

um 1961

 

 

 

 

 

Und als letztes wurde ein kleiner Kirmesbaum gezeigt mit der Bemerkung: „Wenn das so weiter geht, war das der letzte Kirmesbaum“.

Mit diesem Hinweis sollte vor allem die Jugend der Stadt angesprochen werden,  sich aktiver in den Kirmesgemeinden zu beteiligen.

 

 

 

 

1962

1962 wurden die Zöllner mit einer beschlagnahmten Postkutsche auf den Weg geschickt, um das Zollwesen des Mittelalters  darzustellen.

 

 

 

 

1963

Als erstes  Märchenbild der Kirmesgemeinde wurde 1963 „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ gestaltet. Dazu wurde auf einem LKW eine Grotte aufgebaut, in der sich der gläserne Sarg  mit Schneewittchen befand. Dahinter stand der Prinz und dem LKW folgten die 7 Zwerge. Da es  an diesem Tag sehr heiß war und das Mädchen sich nicht bewegte, wurden unter den Zuschauern viele Wetten abgeschlossen, ob es sich bei Schneewittchen um eine Puppe handelt. So gingen die Zuschauer nach Beendigung des Umzuges in die Zöllnersgasse. Als sie nun sahen, wie ein Mädchen dem Sarg entstieg, trauten viele ihren Augen nicht und die Verlierer konnten gleich ihre Wettschulden im Kirmeszelt begleichen.

Auch der Trommlerzug  entwickelte sich weiter; das Jahr 1963 war in dieser Hinsicht ein Höhepunkt, denn in diesem Jahr  wurde mit der Ausbildung von Flötern begonnen und aus dem ehemaligen Trommlerzug  wurde ein Spielmannszug. Anlass hierfür war das 80-jährige Bestehen der Kirmesgemeinde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schneewittchen

1963

 

 

 

 

1964

Um die Mühlhäuser auf die Verunreinigung der Schwemmnotte durch die Anwohner hinzuweisen, wurden die  zu „Bierbrauern“ und leisteten so 1964 ihren Beitrag  im Umzug. So wurde ein Fass mit 2,10 Durchmesser auf einem Pferdewagen aufgebaut. In dieses Fass wurde ein kleines Bierfass mit einem Inhalt von 30 Litern eingebaut. Die Zuschauer glauben jedoch, auf dem Wagen befände sich ein großes Fass voll Bier. Und so saßen auch 6 Zecher vor dem Fass und tranken ihr Bier. Des weiteren sah man, wie das Wasser der Schwemmnotte in das Fass oben reinlief  -  darum wurden die Bierbrauer  mit folgenden Worten  angekündigt: „Hiermit wird bekannt gemacht, dass keiner in das Wasser macht, denn morgen wird gebraut“.

 

 

 

 

1965

Im Jahre 1965 wurde man in der Kirmesgemeinde „närrisch“. Die Mitglieder wollten der Mühlhäuser Bevölkerung damit zeigen, dass man auch versteht, Fasching zu feiern. So verbreitete sich unter der Regentschaft seiner Tollität Prinz Werner des I. und ihrer Lieblichkeit Prinzessin Karin der I.  närrisches Treiben. „Müde Tassen“ wurden mit einer Konfettikanone aus ihren Träumen gerissen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielmannszug 1965

 

 

 

 

1966

Ein weiterer Knüller, der vor allem bei den Kindern der Stadt große Begeisterung hervorrief, wurde 1966 vorbereitet: Meister Nadelöhr mit seinen Freunden des Kinderfernsehens zog durch Mühlhausen. Er saß in einer Postkutsche mit Bummi und Schnatterinchen.

Auf der Postkutsche machte Clown Ferdinand seine Faxen. Der Postkutsche folgte eine weitere Kutsche mit Frau Puppendoktor Pille und Tadeus Punkt. In der nächsten kam „Pittiplatsch der Liebe“ und das Sandmännchen. Den Abschluß bildete ein LKW, auf dessen Ladefläche eine Familie saß, welche die Sendung des Kinderfernsehens verfolgte.

Durch das Wetteifern der Spielleute in Mühlhausen untereinander stieg die Leistungsfähigkeit von Jahr zu Jahr. Da die Leistungen der Spielleute auch landesweit Anerkennung finden sollten, machte es sich erforderlich, dem DTSB der DDR beizutreten. Dieser Schritt erfolgte bei den Spielleuten der Kirmesgemeinde Zöllnersgasse im Jahre 1966. Damit  waren sie berechtigt,  als Spielmannszug „Lokomotive“ an  Meisterschaften teilzunehmen. Im Laufe der Jahre wurden gute Erfolge erzielt.

 

 

 

 

1967

Da die Märchenbilder immer großen Anklang fanden, entschied man sich 1967 das Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ im Umzug als Motiv darzustellen. Auf einem LKW sah man die Großmutter in ihrem Haus das Bett hüten. Vor dem Bett stand Rotkäppchen mit dem Wolf. Hinter einem kleinen Fichtenwald tauchte der herannahende Jäger auf.

 

 

 

 

1968

Da die Kirmesgemeinde nicht genügend Kinder und Erwachsene hatte, um ein   Brunnenfestbild zu bringen, entschloss man sich, dieses Thema mit der Kirmesgemeinde „Allerheiligengasse“ gemeinsam auszugestalten. Es wurde gezeigt, wie eine Schule das  Brunnenfest feiert.

 

 

 

 

1969

Da die Zusammenarbeit mit der Kirmesgemeinde „Allerheiligengasse“ gut geklappt hatte, entschied man sich 1969, die Sage über den Bau der Breitsülze von der Quelle bis zur Stadt darzustellen. Man zeigte den Rabenturm mit  dem eingekerkerten Mönch und dem Teufel. Ein blaues Band markierte den Verlauf der Breitsülze, und an diesem Band wurden auch die Gewerke dargestellt, die sich an ihr niederließen.

 

 

 

 

1970

Im Jahre 1970 wurde auf Vorschlag des Komitees „Mühlhäuser Heimatfeste“ damit begonnen, die 1200-Jahrfeier der Stadt Mühlhausen, die im Jahr 1975  stattfinden sollte,  vorzubereiten.

 

 

So wurde im Kirmesumzug die  Sage aus der Mühlhäuser Chronik „Die Mühlhäuser Pflöcke und die blinden Hessen“ in Wort und Bild dargestellt. Auf einem großen Anhänger stand  die Stadtmauer mit den Haupttürmen.  Diese Stadtmauer wurde mit Attrappen der Mühlhäuser Stadtgarde bestückt, wie es die Geschichte überliefert.

 

 

 

 

1971

1971 wurde das traditionsreiche Zollhaus wieder aufgeputzt und während des Umzuges durch die Stadt gefahren.

 

 

 

 

1972

Ein Höhepunkt war das Jahr 1972. In diesem Jahr wurde wieder mit der Kirmesgemeinde „Allerheiligengasse“ gemeinsam das Thema „Die Streiche von Max und Moritz“ auf gemalten Bildern und mit Personen dargestellt.  Von Witwe Bolte bis Lehrer Lämpel waren alle Streiche vertreten.

 

 

 

 

1973

Im Jahre 1973 marschierte man wieder unter dem Motto „Die Mühlhäuser Pflöcke und die Blinden Hessen“.

 

 

 

 

1974

Im Jahre 1974 hieß das Thema des Umzugsbildes „Die Erstürmung der Mühlhäuser Burg“.

 

 

 

 

1975

Anläßlich der Kirmesumzuges im Jahr der 1200 Jahrfeier wurde zum wiederholten mal das Umzugsbild „Die Mühlhäuser Pflöcke und die blinden Hessen“ dargestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 70er Jahre stellten auch eine Zeit des Umbruchs dar. Viele Bewohner der Zöllnersgasse zogen in die Gebiete des komplexen Wohnungsbaus am Rande der Stadt. Durch das Ausscheiden vieler älterer Mitglieder konnte in den darauf folgenden Jahren kein Bild für den Umzug gestaltet  werden.

Der Spielmannszug marschierte dafür als Schotten-, Kosaken-  oder Husarenmusikkorps. Er hatte damit eine sehr große Bedeutung für die Kirmesgemeinde und sicherte ihr  den weiteren Bestand. Als Spielmannszug „BSG Lokomotive Mühlhausen“ wurde sogar der Aufstieg in die „Sonderklasse“ der Spielmannszüge erreicht  Bei den alljährlich stattfindenden  DDR-Meisterschaften wurden mehrfach dritte Plätze belegt. Dies war vor allem dem Übungsleiterkollektiv um Helmut Mey, Roland Eisenhardt, Klaus Wirtz, Hans-Jürgen Fischer und Rolf Schadeberg zu verdanken. Zur gleichen Zeit wurde auch ein Nachwuchs-Spielmannszug aufgebaut, der zeitweise aus bis zu 40 Kindern bestand. Hierbei engagierten sich neben den vorgenannten Übungsleitern besonders Dagmar Höch und Wilfried Ochsenfarth.

 

 

 

 

1979

Im Jahre 1979 wurde die letzte Kirmes in der Zöllnersgasse gefeiert. Das bisherige Gebäude – die Tischlerei des VEB Zekiwa – durfte weiterhin nicht mehr als „Kirmesbude“ genutzt werden. Der Kirmesgemeinde wurde eine neue Bleibe zugewiesen  - eine Doppelgarage in der benachbarten Kuttelgasse. Damit hatte auch das alljährlich zur Kirmeswoche direkt über der Schwemmnotte aufgebaute „Wasserklosett“ ausgedient, dessen Auf- und Abbau mit zu den besonderen Höhepunkten gehört hatte, da hier jeder Fehlgriff  „schwerwiegende Folgen“ nach sich zog.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirmesgemeinde

beim Aufbau in der Kuttelgasse 1988

 

 

 

 

1986

In diesem Jahr wurde  das Gebäude Zöllnersgasse 7 abgebrochen. Die Häuser Zöllnersgasse 1 und 9 standen,   nach dem Frau Wagner bzw. Frau Zörner verstorben waren, nun ebenfalls leer. Die „Entvölkerung“ der Zöllnersgasse nahm ihren Fortgang.

In der neuen „Kirmesbude“ in der Kuttelgasse hatte man sich mittlerweile etabliert und feierte die Kirmes in traditioneller Form.

 

 

 

 

1991

Die Doppelgarage in der Kuttelgasse bot keine Erweiterungsmöglichkeit, um allen Mitgliedern ein attraktives Kirmesprogramm zu bieten. Man entschloss sich deshalb, ein Zelt im Eingangs- und Hofbereich des ehemaligen VEB Zekiwa am Entenbühl zu errichten. Dies hatte sich bewährt, so dass auch in den Folgejahren ein Kirmeszelt aufgebaut wurde, seit 1992 allerdings auf dem Schulhof  der  Röblingschule in der Brückenstraße.

Die Anzahl der Kirmesmitglieder stieg von Jahr zu Jahr stetig auf bis zu 120 Personen an (ohne Kinder). Ein Teil ist gleichzeitig Mitglied im Spielmannszug, der sich seit 1991 „Stadtspielmannszug der ehemaligen Freien Reichsstadt Mühlhausen e.V.“ nennt

 

 

 

 

1995

Nach dem Abbruch des Fabrikgebäudes und des Hauses Zöllnersgasse 4 Anfang bzw. Mitte der 90er Jahre bietet die Gasse heute einen trostlosen Anblick. Nur  die Häuser Nr. 2 und 3 sind noch bewohnt – wer kann sich da noch vorstellen, welch ein pulsierendes Leben hier vor nicht einmal 30 Jahren vorhanden war...

Nach langer Zeit wird erstmals wieder ein eigenes Umzugsbild dargestellt: Zoll im Wandel der Zeit. Auch in den folgenden Jahren wird ein Motiv zum Umzug gestaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

östlich köstlich 

 

 

 

 

Stadtspielmannszug der ehemaligen freien Reichstadt Mühlhausen e.V. 1995

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1998

Seit 1998 beteiligen sich Mitarbeiter der Sparkasse Unstrut-Hainich an der Gestaltung des Umzugsbildes der Kirmesgemeinde Zöllnersgasse. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Aktivitäten von Hannelore und Wilhelm Dämmer, die es verstanden, ihre Kollegen für die Mitarbeit am Umzugsbild zu begeistern.

 

 

 

 

 

 

Max & Moritz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2001

Die Kirmesgemeinde Zöllnersgasse entschließt sich dazu, einen

„eingetragenen Verein“ zu gründen die

„Kirmesgemeinde Zöllnersgasse“ e.V.

 

 

 Ebenfalls entsteht eine eigene Homepage unter www.kirmesgemein.de .

 

 

 

 

2002

Im Jahr 2002 lautet das Motto des Umzugsbildes „Grüße aus Wernesgrün“

Mit dem Auftritt des Traditionsgespannes setze die Wernesgrüner Brauerei AG einen Höhepunkt zum Kirmesumzug.

Ein weiterer Knüller waren die Live- Darbietungen der Hainich- Musikanten

 

 

 

 

 

 

Wernesgrüner Traditionsgespann 2002

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2003

war ein Jubiläumsjahr – 120 Jahre Kirmesgemeinde Zöllnersgasse. Aus diesem Grund entschlossen wir uns ein historisches Thema wieder aufzugreifen. Und was liegt bei unserem Namen näher als das Zoll- und Münzwesen. Aber diesmal sollte es etwas ganz besonderes sein. Mit maßgeblicher Unterstützung der VR Bank Westthüringen wurde eine Prägemaschine organisiert und mit durch den Umzug geführt. Nach dem Umzug wurden auf dem Kirmesplatz Münzen geprägt und in Verbindung mit unserer Chronik und einem Geleitbrief verkauft.

 

 

 

 

 

 

Zoll- und Münzwesen

 

 

 

 

 

2004

Ab dem Jahr 2004 haben wir uns die Umsetzung internationaler  Musicals  auf die Fahne  geschrieben. In diesem Jahr wurde Mamma Mia das bekannte- Musical rund um die Gruppe ABBA –auf die Beine gestellt. Mit tatkräftiger Unterstützung der VR Bank  wurde auch das ein Höhepunkt des Kirmesumzuges.

 

 

 

 

 

 

Mamma Mia

 

 

 

 

 

 

2005

wurde “Cats” von Andrew Lloyd Webber ins Visier genommen. Hier wurden unsere Mitglieder von Sabine Etling teilweise so gut geschminkt, daß sie selbst von Verwandten und Bekannten nicht wiedererkannt wurden. Einige brachten zum Umzug auch schon mal einen “Kater” mit. Und auch der  Stadtspielmannszug der ehemals freien Reichsstadt Mühlhausen warf sich in schicke Katzenkostüme, das kam beim Publikum besonders gut an.

 

 

 

 

 

 

Cats

 

 

 

 

 

2006

hatte “Joseph” in der Zöllnersgasse Premiere. Für die biblische Geschichte die im alten Ägypten spielt wurde mit freundlicher Unterstützung von Michael Leifer ein großer Pharaonenkopf für den Umzugswagen aus Styropor  geschnitzt und bemalt. Vor dieser Kulisse plazierte sich der Pharao und dessen Hofstaat und der um Gnade bettelnde Joseph.

Der Spielmannszug warf sich dafür ebenfalls in ägyptische, selbst entworfene und selbst gestaltete Kostüme,  so dass ein tolles Bild entstand.

 

 

 

 

 

 

Joseph

 

 

 

 

 

2007

hielt die Popgruppe Boney M. Einzug in unsere Gemeinde. Das Popmusical Daddy Cool basiert auf der Musik von Frank Farian. Die Gruppe wurde auf unserem Umzugswagen dargestellt und mit der entsprechenden Musik auf den Weg geschickt. Toll waren auch die Kostüme des Stadtspielmannszuges. Eine Art Bob Marley Verkleidung inklusive Rastazöpfen und Strickmützchen.

An dieser Stelle ein kleines Dankeschön an Eberhardt Gißmann und sein “Nähstudio” für die tollen Ideen und deren Umsetzung in den letzten Jahren.

 

 

 

 

 

 

Daddy Cool

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

2008

ließen wir die Puppen tanzen im „Moulin Rouge"

Das „Moulin Rouge“ ist mit Sicherheit der originellste Ort um das Musical neu zu erfinden: schriller, cooler, und mitreißender. Ein gute Laune machendes Musical, das alle bisherigen kommerzielle Rahmen sprengt.
Die unter die Haut gehende Love-Story zwischen der Moulin Rouge Kurtisane Fatime und dem naiven Aristokraten Armand steht im Kontrast zum bittersüßen Szene-Ambiente Montmartres und den Musik-Mixturen, die sich aus zahllosen legendären Kulthits zusammensetzen.

 

 

 

 

Moulin Rouge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2009

Der Schuh des Manitu ist ein Musical basierend auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahre 2001 als Parodie zu der der Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre. Der Film entstand als relativ kleines Projekt unter der Regie und in Produktion von Michael „Bully“ Herbig, der sich ebenfalls für das Drehbuch hauptverantwortlich zeigt sowie zwei der Hauptrollen spielt.

 
 

 

 

 

Der Schuh des Manitu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
2010
Ich war noch niemals in New York.  Dieses Musical weckt Fernweh und nimmt die Zuschauer mit auf eine heitere romantische Seereise und handelt von der erfolgreichen F ernsehmoderatorin Lisa Wartburg. Ihre Mutter Maria fühlt sich abgeschoben und nicht mehr erwünscht. Gemeinsam mit dem Rentner Otto Staudach, mit dem sie ihren „…dritten Frühling“ erlebt, schmiedet sie Pläne, wie sie der Tristesse entrinnen und sich gleichzeitig einen Lebenstraum erfüllen kann. Einmal nach Amerika und unter der Freiheitsstatue heiraten.
 
       
 

Ich war noch niemals in New York














 
       
2011 "Tanz der Vampire" ist ein deutschsprachiges Musical von Jim Steinman und Michael Kunze, basierend auf Roman Polanskis gleichnamigem Film von 1967. Das Musical wurde am 4. Oktober 1997 unter der Regie Roman Polanskis in Wien am Raimund Theater uraufgeführt. Nach Spielzeiten in Stuttgart (Musical Hall – Apollo Theater), Hamburg (Theater Neue Flora) und Berlin (Theater des Westens) lief es seit 7. November 2008 im Oberhausener Metronom Theater am CentrO und von September 2009 bis Juni 2011 im Ronacher in Wien. Von Februar 2010 bis Oktober 2011 kehrte das Musical in das Stuttgarter Palladium Theater zurück. Seit November 2011 wird das Musical erneut im Theater des Westens in Berlin aufgeführt.  
       
 

Tanz der Vampire















 
       
2012
"Hinterm Horizont" das Musical mit den Hits von Udo Lindenberg
Udo Lindenberg – wie kein anderer glaubte der Rebell und Rockpoet mit fanatischer Lässigkeit an ein vereintes Deutschland ohne Grenzen. Mit seiner unverwechselbaren Musik, Texten mit Tiefgang und h
emmungsloser Offenheit sprengte er immer wieder die Mauern in den Köpfen und vereinte die Herzen in Ost und West, lange bevor die DDR Vergangenheit wurde. Die deutsch-deutsche Show trifft die Besucher des Musicals ins Herz. Einfach genial, einfach Udo! Erleben Sie die großen Hits von Udo Lindenberg!
 
       

 

 

 

 

 

Hinterm Horizont

 













 
2013

"Eine Zeitreise" mit 5 ausgewählten Umzugsthemen aus der Vergangenheit der Kirmesgemeinde:
1. Jubiläumsbild aus dem Jahr 1963: "Schneewittchen"
2. aus dem Jahr 2001: "Max und Moritz"
3. im Jahr 2005 gab es das Musical "Cats", Katzen in tollen Kostümen
4. 2009 lautete das Thema "Der Schuh des Manitu",
5. u. letztes Bild: "Ich war noch niemals in New York" aus dem Jahr 20
10

 

 
 

 

Zeitreise

 











 

 

2014

 

"Wir sind ein Volk (Bienenvolk)"
Willi, Thekla und Flip sind mit unserer Superbiene Maja der Zöllnersgasse unterwegs. Der
Bienenschwarm der Zöllnersgasse lädt wie jedes Jahr zum Kirmestanz in das Festzelt auf dem Schulhof der ehemaligen Beruflichen Schulen für Gesundheit und Soziales in der Brückenstraße 32 ein.

Wir sind ein Volk (Bienevolk)

 

2015

"Die Clowns aus der Kirmesgemeinde Zöllnersgasse"

Die große Clown Familie aus der KG Zöllnersgasse grüßt alle Freunde der Mühlhäuser Kirmes, ob groß oder klein und wollen mit Euch allen lustig und fröhlich sein. Unser gemeinsames Motto lautet: Der Clown, der seine Späße macht, der Clown, der wieder fröhlich lacht, der Clown, der seine Späße bringt, kann dabei lachen wie ein Kind, der Clown, Symbol der Fröhlichkeit und jeder Ärger, der ist weit.

Die Clowns aus der Kirmesgemeinde Zöllnersgasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2016

"Rockabilly – 50 er Jahre"

Rockabilly in der Zöllnersgasse untrennbar damit verbunden und allen gut bekannt, Elvis Presley.

 

 
2017

"Wie alles begann"

Die Mühlhäuser Kirmes entstand aus dem seit 1877 von allen Kirmesgemeinden gemeinsam gefeierten Kirchweihfest. Die Kirmesgemeinden bestanden aus mehreren Familien. Traditionell wurde früher nur auf Straßen und Plätzen gefeiert, denn feste Unterkünfte gab es derzeit nicht. Es fand Alles im Freien statt.Der Mittelpunkt der Kirmesgemeinde war der traditionelle Kirmesbaum, eine Fichte mit bunten Papiergirlanden.Kirmeskreise mit Alt und Jung unterm Kirmesbaum waren ebenso fester Bestandteil wie die sonntägliche Kaffeetafel, die von allen Familien gemeinsam gestaltet wurde.

 

Die Kirmesgemeinde „lebt“ jedoch nicht nur während der Kirmeswoche.

So findet nach Abschluss der Kirmes ein Oktoberfest bzw. eine Kirmesnachfeier statt.

Diese Veranstaltung gilt als Dank des Vorstandes an die Mitglieder für die bei der Kirmes geleistete Arbeit.

Da unsere Kleinen nicht zu kurz kommen sollen, werden sie durch den Nikolaus beschert. Anschließend gibt es für jeden noch Kuchen und Kakao.

Seit Anfang der 90er Jahre wird die traditionelle Holzfahrt als Wandertag genutzt.

Am Weißen Haus werden dann alle Teilnehmer mit Speis und Trank versorgt.

 

Seit dem Jahr 2000 werden in den Sommermonaten Fahrten „ins Blaue“ organisiert.

So fuhr die gesamte Kirmesgemeinde ...

 

2000

nach Pullmanncity II bei Hasselfelde, zum Hexentanzplatz und zum Brunnenfest nach Bad Langensalza,

 

 

2001

zu einer Schiffsreise über den Edersee und nach Ziegenhagen,

 

 

2002

nach Wernesgrün zum historischen Brauereifest

 

 

2003

zum 2. mal nach Pullmanncity II bei Hasselfelde

 

 

2004

zur "mini-a-thür" in Ruhla, zum Inselsberg und zum Tobiashammer

 

 

2005

nach Jena ins Planetarium

 

 

2006

zur Burg Hanstein

 

 

2007

nach Wernigerode und zur Harzköhlerei Stemmberghaus

 

 

2008

zum Vergnügungspark Belantis bei Leipzig

 

 

2009

zum Erlebnisbergwerk Sondershausen und zum Possen

 

 

2011

zur Kirschtrift in der Vogtei

 

 

2014

zum Erlebnisbergwerk Wetterode

 

 

      Bürgermeister der Kirmesgemeinde „Zöllnersgasse“:

 

 

 

Max Burghardt
Heinrich Wagner

Hans Neufeld

Horst Breitbarth

Walter Mülverstedt

Angelika Fischer

Michael Hanauer

Hans-Jürgen Fischer

Gerd Fiebrich

Rainer Mülverstedt

 

 

Kirmesbilder der Kirmesgemeinde „Zöllnersgasse“

 
1952 Hainleiterennen
   
1958 Zollhaus
   
1959 Die Bachfege
   
1960 Eine Schiffsreise auf der Schwemmnotte
   
1961 Von allem das Letzte
   
1962 Zöllner mit Postkutsche
   
1963 Schneewittchen
   
1964 Das  große Fass
   
1965 Fasching in Mühlhausen
   
1966 Das Kinderfernsehen der DDR
   
1967 Rotkäppchen
   
1968 Brunnenfest
   
1969 Breitsülze mit KG Allerheiligengasse
   
1970 Die blinden Hessen
   
1975 Die blinden Hessen (1200-Jahrfeier)
   
1971   Das Zollhaus
   
1972 Wilhelm Busch mit KG Allerheiligengasse
   
1973 Die blinden Hessen
   
1974 Erstürmung der Burg
   
1975 bis 1993 keine Teilnahme am Umzug
   
1994 Zoll im Wandel der Zeit
   
1995 Östlich Köstlich
   
1996 Alles in Säcken
   
1997 Mühlhausen Stadt der Mühlen
   
1998 Baden in Mühlhausen früher und heute
   
1999 Der Euro kommt ins rollen
   
2000 Unsere Republik vorher- nachher
   
2001 Die Streiche des  Max und Moritz
   
2002 Grüße aus Wernesgrün
   
2003 Zoll- und Münzwesen
   
2004 Mamma Mia (Musical)
   
2005 Cats (Musical)
   
2006 Joseph (Musical)
   
2007 Daddy Cool
   
2008 Moulin Rouge
   
2009 Der Schuh des Manitu
   
2010 Ich war noch niemals in New York
   
2011 Tanz der Vampire
   
2012 Hinterm Horizont geht's weiter
   
2013  Eine Zeitreise  
   
2014 Wir sind ein Volk (Bienenvolk)
   
2015 Die Clowns aus der Kirmesgemeinde Zöllnersgasse
   
2016 Rackabilly
   
2017 Wie alles begann